Zahlreiche Bürger:innen beteiligten sich an der „Frühjahrsputz“-Aktion der Gemeinde
Auch die Verwaltung sammelte wieder mit

Sauber hingekriegt – das haben viele Henstedt-Ulzburgerinnen und Henstedt-Ulzburger ihre Gemeinde. Rund zwei Wochen lang lief die „Frühjahrsputz“-Aktion, bei der vielerorts mit Müllsacken und Handschuhen dem Unrat in der Landschaft zu Leibe gerückt wurde. Wie in den vergangenen Jahren üblich, haben sich wieder verschiedene Gruppen der ortsansässigen Vereine, Verbände, Parteien und Landwirte an der Sammelaktion beteiligt. Am Ende konnten die Mitarbeitenden des gemeindlichen Baubetriebshofs an den verschiedenen Sammelstellen zahlreiche gefüllte Müllsäcke einsammeln und entsorgen.
„Es ist eine landesweite Aktion, an der wir uns als Gemeinde Henstedt-Ulzburg immer wieder gern beteiligen. Dieses Jahr lief der ‚Frühjahrsputz‘ bei uns zwar erst schleppend an, aber am Ende haben sich dazu insgesamt über 170 Personen bei Regina Rosenau aus dem Sachgebiet ‚Grünplanung und Umwelt‘ angemeldet, um sich die Sammelutensilien bei ihr im Rathaus abzuholen. Das ist eine stolze Zahl“,
freute sich Bürgermeisterin Ulrike Schmidt.
„Im vergangenen Jahr lag der Aktionszeitraum in den Ferien – dieses Mal nicht. Ich schätze, dass deswegen mehr Bürger:innen mitmachen konnten. Und ich möchte wirklich jeder und jedem Einzelnen dafür danken. Ob unachtsam weggeworfenes Verpackungsmaterial – aus Plastik oder Papier – oder rücksichtlos hinterlassene Zigarettenstummel: Jedes Stück Müll, das aufgesammelt wird, hilft der Natur!“
Als kleine Belohnung für alle freiwilligen Unterstützer:innen gab es für alle Teilnehmenden üppig gefüllte Süßigkeiten-Tüten, Getränke und Äpfel, die von einem Henstedt-Ulzburger Unternehmen gespendet wurden.
„Bei dieser Aktion zeigen die Henstedt-Ulzburger:innen Jahr für Jahr, dass sie Verantwortung übernehmen – für ihre Gemeinde und für die Umwelt. In ihrer Freizeit sammeln sie Müll und sorgen so eben nicht nur für ein schöneres Bild, sondern vor allem für den Schutz der hiesigen Flora und Fauna“,
zeigte sich Bürgervorsteher Henry Danielski dankbar für den Einsatz.
„Das Müllsammeln fand in unserer Gemeinde nun zum fünften Mal in dieser Form über mehrere Tage statt. Die Idee dazu, nicht nur an einem Tag, sondern über einen Zeitraum zu sammeln, ist in inmitten der Corona-Pandemie entstanden, da damals kein gemeinschaftlicher Termin möglich gewesen wäre. Aber das Konzept hat sich seitdem bewährt, da nun jede:r dann sammeln kann, wann es passt.“
Auch Mitarbeitende aus der Gemeindeverwaltung sowie der im Rathaus ansässige Geschäftsführer des Vereins Henstedt-Ulzburg Marketing, Torsten Wiegelmann, haben in ihrer Freizeit mitgemacht – vom Rathaus aus sind sie in verschiedene Richtungen gestartet.
„Einige waren im Europagarten unterwegs, andere gingen hinter dem Rathaus entlang und wiederum andere gingen bis ins Gewerbegebiet. Auf allen Routen waren die für die Natur besonders schädlichen Zigarettenstummel auf Platz 1 der Sachen, die am meisten beim ‚Frühjahrsputz‘ gefunden wurden“,
erklärte Regina Rosenau.
„Im vergangenen Jahr waren wir schon einmal mit einem Team aus der Verwaltung dabei. Wir haben uns – wie sicherlich viele anderen Teilnehmer:innen – in diesem Jahr sehr darüber gefreut, dass das Wetter im Aktionszeitraum so gut war. Denn bei Sonne macht das Müllsammeln so richtig Spaß.“
Im kommenden Jahr plant sie gemeinsam mit Anne Neufert, Sachgebietsleiterin „Grünplanung und Umwelt, wieder eine Müllsammelaktion für die Henstedt-Ulzburger:innen.